12. Juni im Frauenmuseum

I. Internationaler Frauenmuseumskongress: Frauen unter sich


Nach dem gestrigen Eröffnungsreigen bis fast 23 Uhr im Kurhaus - zusammen mit der Kongress-Mater Shirin Ebadi - geht es heute und morgen mit Workshops im geschlossenen Kreis weiter.

„Zur Zeit geht es bei uns im Haus zu wie in einem Bienenhaus“, meint die Leiterin des Frauenmuseums Meran Sissi Prader. 23 Frauenmuseen sind dieser Tage in Meran vertreten, über die Hälfte der weltweit 40 Frauenmuseen und –initiativen: an die 100 Teilnehmerinnen aus fünf Kontinenten, eine bunte Frauengruppe. Die einzelnen Delegationen kommen aus Argentinien, Mexiko, Australien, aus China und aus Vietnam, aus den USA, aus Norwegen, Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz, aus Spanien und natürlich aus Italien, aber auch aus dem Sudan und aus Senegal. KOngress-Sprache ist englisch.

Heute und morgen bestimmen Austausch und Vermittlung von Fachwissen den Kongress-Takt: Stärken-Schwächen-Analyse und Netzwerkarbeit. Unter der Leitung von Astrid Schönweger und Heidi Hintner wird der ganze Tag damit verbracht, dass die einzelnen Frauenmuseen sich untereinander vorstellen. Dabei kommen auch die Erwartungen der einzelnen Frauenmuseen zur Sprache, die sie an ein Netzwerk stellen und sich von der Zusammenarbeit mit anderen Museen erhoffen.   


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